Theoretische Grundlagen

Triple P basiert auf klinisch-psychologischer Forschungsarbeit und integriert die folgenden psychologischen Konzepte

  • Modelle sozialer Lerntheorie, die die Bedeutung von wechselseitigen Einflüssen sowie von dysfunktionalen Familieninteraktionen betonen.
  • Verhaltensanalytische Modelle, die den Schwerpunkt auf die Veränderung der auslösenden Bedingungen von Problemverhalten legen.
  • Operante Lernprinzipien, die die kontingente Verstärkung von erwünschtem Verhalten, das absichtliche Ignorieren von geringfügigen Problemverhaltensweisen sowie Tokenprogramme beinhalten.
  • Die sozial-kognitive Lerntheorie als Grundlage für Interventionen, die die Attributionen, Erwartungen und sonstigen Kognitionen der Eltern beeinflussen.

Damit stellt Triple P eine Form verhaltenstherapeutischer Familienintervention dar. Dieser Ansatz ist empirisch fundiert in Bezug auf die Behandlung und Prävention von Störungen in der Kindheit und Adoleszenz, v.a. hinsichtlich Verhaltensproblemen.

Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen den Überblick theoretische Grundlagen (Menschenbild, inhaltliche Schwerpunkte, Elternrolle, Erziehungsmethoden und Eltern-Kind-Beziehung) sowie das umfassende Konzept des Triple P Programms.